Tipps für Schwangere
Hitze und Hitzeschutz
© Adobe Stock / Mangostar
Tipps für Schwangere
Hitze und Hitzeschutz
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Die Schwangerschaft ist eine besondere Lebenssituation und bedeutet auch für den Körper eine Herausforderung. Während einer Schwangerschaft produziert der Körper mehr Wärme als gewöhnlich, dazu treten häufiger Symptome wie Erschöpfung, Müdigkeit und geschwollene Hände und/oder Beine auf. Diese Symptome können durch Hitzeeinwirkung verstärkt werden. Bei großer Hitze fällt es dem Körper dann manchmal schwer, das ungeborene Baby ausreichend zu versorgen. Außerdem ist das Risiko einer Frühgeburt durch eine vermehrte Hitzeeinwirkung erhöht.
Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass Sie wissen, wie Sie sich dagegen schützen können. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, mit welchen Maßnahmen und Tipps Sie sich während einer Schwangerschaft vor Hitze und Sonneneinstrahlung schützen können. Außerdem haben wir für Sie eine Linksammlung zu weiteren Informationen zu diesem Thema und allgemein zum Thema „Frauen vor Hitze schützen“ zusammengestellt. Beachten Sie zudem auch unsere “Tipps für alle” zum Umgang mit Hitze.
Legen Sie immer mal wieder die Beine hoch, um den Kreislauf zu entlasten. Das hilft auch gegen geschwollene Beine.
Meiden Sie in den heißen Stunden des Tages nach Möglichkeit körperlich anstrengende Aktivitäten – vor allem im Freien. Suchen Sie Schatten und legen Sie sich, wenn es geht, zwischendurch mal ein feuchtes Tuch auf die Stirn oder in den Nacken.
Wenn Sie im Freien Sport treiben, tun Sie das am besten in den frühen Morgenstunden.
Tragen Sie helle Kleidung. Helle Farben reflektieren das Licht besser als dunkle und lassen weniger Wärme an die Haut. Wählen Sie möglichst hautbedeckende Kleidung und schützen Sie Ihren Kopf mit einem Sonnenhut oder einer Kappe.
Halten Sie sich am besten in kühlen Innenräumen auf. Innenräume lassen sich kühl halten, indem Sie nachts oder am frühen Morgen ausgiebig lüften. Sobald dann die Sonne zu heizen anfängt, bleiben die Fenster und Jalousien am besten geschlossen.
Trinken Sie ausreichend. Denn wenn die Temperaturen steigen, schwitzen Sie stärker und verlieren dadurch mehr Flüssigkeit als sonst.
Planen Sie Aktivitäten im Freien möglichst für den Morgen, den frühen Vormittag oder am Abend. Dies gilt auch für die Besuche in der Gynäkologischen Praxis oder bei der Hebamme. Von 12 bis 15 Uhr ist die UV-Einstrahlung am stärksten, besonders heiß wird es an Hitzetagen am späten Nachmittag, etwa zwischen 17 und 18 Uhr.
Tragen Sie auf unbedeckte Haut ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auf.