Niedrigozonereignisse – ein oft unterschätztes Risiko

Niedrigozonereignisse – ein oft unterschätztes Risiko © AdobeStock | adimas

Klimawandelbedingte Niedrigozonereignisse führen in Deutschland im späten Winter und frühen Frühjahr zunehmend zu kurzfristig stark erhöhten schädlichen UV-Werten, mit denen die meisten Menschen in dieser Zeit nicht rechnen. 

Was Niedrigozonereignisse auslöst
Niedrigozonereignisse sind ozonarme Luftmassen, die zu plötzlichen, unerwartet starken UV-Strahlen führen. Verursacht unter anderem durch Treibhausgas-Emissionen, die den Luftaustausch verhindern und ozonzerstörerische Substanzen entstehen lassen, bilden sich diese „Mini-Ozonlöcher“ vor allem in kalten arktischen Wintern. Ende März/Anfang April können diese ozonarmen Luftmassen auch nach Mitteleuropa gelangen und für wenige Tage die UV-Bestrahlung stark erhöhen.  
 
Unerwartet – und daher umso gefährlicher
Die plötzliche und ungewöhnlich hohe UV-Bestrahlung steigert das Risiko für UV-bedingte Haut- und Augenschädigungen. Im Frühjahr hat die Haut durch den Winter meist noch keinen eigenen UV-Schutz aufgebaut. Häufig ist es noch kühl, die Menschen suchen draußen die wärmende Sonne. Allerdings rechnen sie zumeist nicht damit, dass die UV-Strahlung schon sehr hoch sein kann, und benutzen daher keinen wirksamen Sonnenschutz.
 
Besser informiert – besser geschützt
Tatsächlich kann der UV-Index während eines Niedrigozonereignisses auf den Wert 6 (= hohe Gefährdung) steigen, der normalerweise im Frühsommer in der Mittagszeit erreicht wird. Umso wichtiger ist es, die Menschen darauf gezielt aufmerksam zu machen. Gut zu wissen: Der Deutsche Wetterdienst kann Niedrigozonereignisse meist bis zu zwei Tagen im Voraus prognostizieren. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht zwischen April und September jeden Montag, Mittwoch und Freitag einen UV-Newsletter mit den erwarteten UV-Werten für die kommenden drei Tage.
Weitere nützliche Informationen und Tipps zum Schutz vor UV-Strahlung finden Sie auf unserer Website.
 
Save the Date: Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026
“Gemeinsam für gesundheitlichen Hitzeschutz” – so lautet das Motto des diesjährigen Hitzeaktionstags.  Institutionen, Verbände und Einzelpersonen sind aufgerufen, mit Veranstaltungen und Aktionen auf das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland aufmerksam zu machen. Sind Sie dabei? Weitere Infos und Aktionsideen finden Sie unter Hitzeaktionstag.de.

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